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Guga Children’s Theatre

Dem neuen Projekt kann man auf www.design.developbuild.com folgen!

Gemeinsam mit den späteren Nutzern entwerfen, planen und bauen Architekturstudenten ein multifunktionales Kinder- und Jugendzentrum in einem Township Kapstadts. Der Ort für Kinder und Jugendliche soll als Erweiterung des Guga S’Thebe dienen.

Guga S’Thebe ist ein Kulturzentrum, welches nach Ende der Apartheid in den 1990er Jahren in Langa, dem ältesten Township Kapstadts, entstanden ist. Es zieht gleichermaßen anwohnende Kinder, Jugendliche und Künstler, so wie internationale Touristen an. Für die Gemeinschaft Langas ist Guga S’Thebe eine einzigartige Chance, Kunst und Kultur sowie einen internationalen Dialog zu erfahren.

Im Laufe der Jahre hat sich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die von lokalen Lehrern und Künstlern unterrichtet werden, zu einem Schwerpunkt des Kulturzentrums entwickelt. Ein Ort, der außerhalb der Schule und abseits von oft schwierigen Verhältnissen Zuhause, Raum für gemeinsames Lernen, Musizieren, Spielen und Kreativität bietet, ist einzigartig in Langa.
Dringend wird ein multifunktionaler Raum für Tanz und Musik, zum Proben und Aufführen benötigt.

Die bereits in Guga S’Thebe begonnene erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Trommelkursen, Tanz-Workshops und öffentlichen Konzerten soll durch das neue Gebäude gefördert und ausgebaut werden. Eine Kombination aus kleinen Einzelräumen für das Musizieren in kleineren Gruppen bis hin zu einem großen Multifunktionsraum, der auch Aufführungen und Konzerte beherbergen kann, soll das Angebot für die Kinder und Jugendlichen Langa’s erweitern und nachhaltig stimulieren.

Da Kapstadt im Jahr 2014 Welt-Design-Hauptstadt sein wird, kann der Prozess des Bauens mit internationalen Studenten, lokalen Künstlern und der Gemeinschaft Langa’s Teil des Events werden. Ziel ist, gemeinsam, durch Partizipation, soziale Integration und die Implementierung von wiederverwerteten Materialien ein innovatives Gebäude zu erzeugen. In Workshops mit Kindern und Jugendlichen können Räume gestaltet werden, mit denen sich ihre ‘Gestalter’ später identifizieren und in denen sie sich geborgen fühlen.

Die Realisierung beginnt im Juli 2013.
Das Projekt ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen und nur durch Spenden können wir unser Ziel erreichen. Spenden in Form von Material und Werkzeug sind auch sehr willkommen.

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